1 Gramm on Air

Gib mir mal das Salz!

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AdSense und der Dollarkurs

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AdSense Publisher freuen sich über den momentan steigenden Dollarkurs

Ich sehe ein und gestehe: Ich bin keiner, der in der Lage ist, komplexe Zusammenhänge aus dem Stand zu verstehen und zu verarbeiten; ich fühl mich an der Oberfläche am wohlsten und wenn ich’s mal eine Etage tiefer versuche, endet das so gut wie immer mit der Einsicht, dass mir dazu ganz offensichtlich die Mittel fehlen. Ich akzeptiere das immer mehr und habe die Sache fast so weit gedreht, dass ich auch das als Qualität verkaufen kann, aber da ich einen Teil meiner Millionen bei AdSense verdiene, hat mich die Sache doch interessiert:

Warum lese ich wochenlang wie in den USA alles den Bach runter geht und dann steigt der Dollar?

Mein belesener Twitterfreund @westernworld hat mir auf meine unbedarfte Frage jede Menge Material geschickt, das ich mir ausgedruckt und mit in die Bar genommen habe, um nach 30 Minuten wieder bei der oben genannten Einsicht zu enden: Steig ich nicht durch.

Bei tradersquest.de lese ich:

“Der Euro bzw. der Dollar wird nicht in einem Vakuum gehandelt. Wir handeln nicht den Dollar an sich, sondern Währungspaare, d.h. eine Währung gegen eine andere. Und nur das Steigen des Dollars heißt nicht, dass der Dollar nicht inflationiert wird. Er wird nur weniger inflationiert, als die anderen Währungen.”

Klingt brauchbar. Wie das “weniger inflationiert” zustande kommt kann ich mir, nachdem inzwischen auch in Europa die Bankenpest ausgebrochen ist, so einigermaßen zurecht legen und damit gebe ich mich zufrieden. Bei Sistrix lese ich dann noch, dass das mit den Auswirkungen des Dollarkurses auf die AdSense-Verdienste sowieso Quatsch ist (AdSense und der Dollarkurs-Mythos) und bin auch damit zufrieden, genauso wie mit den Auswirkungen der Finanzkrise auf den Pagerank.

Ich bin überhaupt mit allem zufrieden zur Zeit und mir steht einfach nicht der Sinn nach Katastrophen; werd ich mich morgen oder übermorgen mit beschäftigen, wenn ich nicht irgendwie ganz drum rum komme. Geld gehört in die Bar, nicht in die Bank. Wer das einfach nicht einsehen will, der kann sich ja mal den Podcast (04.10.08) vom Deutschlandradio anhören – Wie krank ist die Bank? Hintergründe und Auswirkungen der US-Finanzkrise (Link zum Podcast in der Menüleiste rechts unten) – aber im Großen und Ganzen ist ja sowieso klar, an wem’s liegt:


[Funny van Dannen, Kapitalismus - via: graubrotblog]


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Der Panama-Hut

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Der Panama-Hut. Der Hut für den modernen Mann.

Panama-HutModerne Männer in meinem Alter sitzen Oliven pickend in Zentralcafés unter den Arkaden, tragen graue Stoffhosen, Cordschuhe und natürlich ein weißes Hemd. Und einen Panama-Hut.

Atatürk ohne Panama-HutFür Mustafa Kemal Atatürk war der Panama-Hut das Symbol des modernen Mannes. 1925 verbat er seinen Untertanen unter Androhung schärfster Strafen das Tragen des Fes und ging mit einem Panama-Hut auf dem Kopf auf Reisen durch sein Reich.

[Foto mit Fes: Wikipedia]

Aber auch andere Befürworter totalitärer Systeme wie Günter “wir brauchen einen Führungsspieler” Netzer oder Erich Honecker wurden hier und da mit einem Panama-Hut gesehen.

Nicht zuletzt durch Erich Honecker geriet der Panama-Hut zwar in jüngster Vergangenheit etwas in Verruf, “doch seitdem Sozialisten nur noch bei C&A einkaufen (Lafontaine), kann er wieder ohne politischen Hintergrund getragen werden”, ist bei Slow Wear zu lesen.


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Ciao Alter Falter

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Der Alte Falter ist ein gut gelauntes Blog, das ich schon seit einiger Zeit in meinem Feedreader habe und immer wieder gerne lese. Mein Lieblingsartikel ist dieser hier.

Beim Alten Falter habe ich auch gelernt, wie lustig es sein kann, im richtigen Moment über die richtigen Themen zu schreiben.

Wie ja so einige, die dieses schöne Spielchen gerne spielen, veröffentlicht auch der Alte Falter regelmäßig seine Blogeinnahmen (ich bitte um Verständnis dafür, dass ich selbst angesichts der täglich mein Haus umkreisenden Helikopter der Guardia di Finanza davon absehe) und kommt anlässlich seines September-Fazits zu dem Ergebnis, auf Layer-Werbung zu verzichten, und zu der klugen Einsicht, dass Textlinks brandgefährlich sind.

Stattdessen gibt es jetzt vier je 125 x 125 Pixel große Werbeflächen in der Sidebar.

Wer in seinem Blog einen x-beliebigen Artikel auf Alter Falter! – zum Beipiel diesen hier – bespricht, verlinkt und vertrackbackt und mir ein 125er Banner für sein Blog zur Verfügung stellt – kein animiertes Gif, maximal 10 KB groß – erhält bis Ende Oktober einen Platz in meiner Banner-Rotation oben rechts.

1gramm-125-bannerDa ich sowieso nichts lieber tue, als meine Tierchen durch die Gegend zu schicken und man sich in der Sidebar vom Alten Falter ja auch nicht über die Maßen schämen muss, habe ich mal so ein Ding zusammengeklickt.

Schöne Grüße,
Peter Pan

Ach ja: Follow @AlterFalter!


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Fernsehen. Leben ohne Fernseher.

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Als mein Netz- und Twitterfreund Mark @GoFollow Binder, leichtfüßiger und brillanter Autor unzähliger Blogs, wie z. B. bleib-daheim.de, kürzlich erfuhr, dass ich uns vor einigen Jahren, nämlich am 30.06.2005, durch das Fenster unserer Wohnung im 3. Stock unseres Fernsehers entledigt habe, hat er sogleich die Fußballstatistiken bemüht, um in Erfahrung zu bringen, welche Niederlage mich denn dazu veranlasst haben könnte.

Also komm @GoFollow: Wenn’s in Sachen Fußball so richtig scheiße läuft, dann reicht mir kein aus dem Fenster gekippter Hausrat, da will ich schon ein bisschen Blut sehen. Und Fußballspiele sehe ich mir natürlich in der Bar an, da weiß ich gleich, an wen ich mich wenden kann. Hab nie verstanden, wie man ein Fußballspiel alleine zu Hause im Sessel ansehen kann.

Jedenfalls: Der 30.06.2005 war einfach nur der letzte Tag in unserer alten Wohnung, der feierliche Fenstersturz unseres Fernsehers keine Affekthandlung, sondern eine gewachsene, bis heute nicht bereute Entscheidung. Wir reden und trinken seitdem etwas mehr und auch in Sachen Geschlechtsverkehr hat sich eine nicht unwesentliche Frequenzsteigerung ergeben. Praktisch ist es auch, mit meinem Söhnchen in eine Bar zu gehen, wo ein Fernseher steht. Ich kann dort nämlich in aller Ruhe eine geschlagene Stunde in mein Glas stieren und vor mich hin schweigen, da selbst Werbung, Talkshows und Nachrichtenmagazine soviel Faszination auf ihn ausüben, dass er mir keine blöden Fragen stellt. Und das ist was wert, oder?


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Befreiphone reloaded

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Ein paar wichtige Artikel zum Thema Befreiphone habe ich ja schon geschrieben:

Befreiphone vom Grill
Befreiphone rockt
Befreiphone bei Wikipedia

Hier kommt jetzt noch einer dazu, weil das Thema Befreiphone reloaded worden ist, und zwar von at-mix.de. Der Preis ist der gleiche: Ein iPhone 3G ohne Vertragsbindung; Stichtag ist Mittwoch, der 1. Oktober, 12:00 Uhr.

Google hat durch das schöne Spielchen bereits jetzt 500.000 Seiten mehr im Index. Wär doch gelacht, wenn wir’s nicht noch auf 1 Million brächten, zumal: Ein Befreiphone, das einmal reloaded wird, kann ja auch zwei mal oder drei mal …

Prost!


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