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Reallife. Vier Wochen offline. Selbstversuch.

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Ein Monat ohne Netzleben. Einen Monat lang so gut wie nichts produktives, zweckgerichtetes, zielorientiertes,… getan (habe sogar wieder angefangen, auf meinem Klavier rumzuklimpern) und den Rechner nur sporadisch kurz angeworfen, um einen Flug zu buchen oder eine Rechnung zu bezahlen. Der gute Grund: Ich hab gemerkt, wie ich da draußen irgendwie ungeduldiger und unaufmerksamer geworden bin.

Hab ja so einiges verpasst, z. B., dass Robert Basic sein Blog verhökert. Bin leider grad etwas abgebrannt, sonst hätt’ ich mitgeboten, gekauft und die Datenbanken gelöscht. Aus Liebe zur deutschen Sprache.

Gerade noch mitbekommen habe ich zum Glück, dass wer nachts bloggt, den Veröffentlichungszeitpunkt seines fertiggestellten Posts lieber auf den nächsten Morgen nach 08:00 vorprogrammieren sollte. Die Jungs von Seo-United haben nämlich rausgekriegt, dass der “Zeitpunkt der Veröffentlichung eines Blogbeitrags ein Rankingkriterium ist, also in die Bewertung des Beitrags miteinbezogen wird”. Wenn ich’s richtig verstanden habe, sollte man also keinesfalls außerhalb der üblichen Geschäfts- und Arbeitszeiten oder am Wochenende bloggen, weil Google einen dann sofort als Feierabendblogger und Amateur entlarvt und ganz hinten anstellt. Tut richtig gut, wieder hier zu sein, nach dem ganzen Blödsinn, den man mir in den letzten Wochen am Tresen erzählt hat.


Tags: Bar · SEO